Die Judoka Jasmin Grabowski, die bei den Olympischen Spielen 2021 in Tokio die Bronzemedaille gewann, arbeitet seit September vergangenen Jahres im Therapiezentrum von Mario Greuel in St. Hubert. Die 34-Jährige wurde in Speyer geboren, lebt heute in Rheinberg und gehört seit vielen Jahren zur internationalen Spitze ihres Sports.

Zum Judo kam Grabowski bereits in jungen Jahren. „Durch meinen Vater, der damals selbst Judo als Hobby betrieben hat“, erinnert sie sich. Mit fünf Jahren stand sie erstmals auf der Matte, der Beginn einer beeindruckenden sportlichen Laufbahn.

Zu ihren größten Erfolgen zählt neben der Olympia-Bronzemedaille auch eine ganze Reihe internationaler Medaillen. Insgesamt gewann sie acht Medaillen bei Europa- und Weltmeisterschaften. Bereits zuvor hatte sie bei den Olympischen Spielen in Rio teilgenommen und dort einen starken siebten Platz erreicht.

Die Teilnahme an Olympischen Spielen bleibt für sie ein ganz besonderes Erlebnis. „Olympische Spiele zu erleben, ist ein unglaubliches Gefühl. Dort teilzunehmen und seinen Traum zu leben, ist für viele Sportler das Allergrößte“, sagt Grabowski. Sollte Olympia eines Tages nach Nordrhein-Westfalen kommen, würde sie das sehr begrüßen: „Dies vor heimischem Publikum tun zu können, macht es noch besser. Auch als Zuschauer solch ein Ereignis miterleben und live mitfiebern zu können, ist unbeschreiblich.“

Gemeinsam mit ihrer Physiotherapiepraxis nahm sie in diesem Jahr am Rosenmontagszug in Kempen teil und erlebte das närrische Treiben mitten im Geschehen. Privat verbringt die verheiratete Spitzensportlerin ihre freie Zeit gerne mit ihren beiden Hunden. (tob)

BU: Judoka Jasmin Grabowski mit ihrer Bronzemedaille im St. Huberter Therapiezentrum

BU: Jasmin Grabowski beim diesjährigen Kempener Rosenmontagszug. Foto: Tobias Stümges