Die Baumchallenge begann als Social-Media-Aktion, und ist inzwischen zu einer bundesweiten Bewegung geworden. Auf Facebook nominieren sich seit einigen Wochen Vereine, Parteien, Unternehmen und Institutionen gegenseitig, um als Zeichen für Nachhaltigkeit, Gemeinschaft und Verantwortungsbewusstsein Bäume zu pflanzen. Auch in Kempen hat die grüne Welle längst Wurzeln geschlagen.

Das Prinzip ist einfach, aber wirkungsvoll: Wer nominiert wird, hat 72 Stunden Zeit, einen Baum zu pflanzen. Gelingt das nicht, muss man denjenigen, der einen herausgefordert hat, zum Beispiel zum Grillen einladen. Was spielerisch klingt, sorgt vielerorts für Begeisterung – und für eine wachsende Zahl junger Bäume, die das Stadtbild bereichern.

Besonders aktiv zeigt sich Tönisberg. An der Bockwindmühle haben sich auf einem angrenzenden Acker bereits zahlreiche Vereine und Gruppen mit einem eigenen Baum verewigt. Viele haben ihre Pflanzaktion zudem mit einem Schild, Foto oder Logo dokumentiert, sodass mittlerweile ein buntes Feld aus jungen Bäumen und engagierten Geschichten entstanden ist.

In der aktuellen Ausgabe stellen wir eine Auswahl engagierter Baumpflanzer aus Kempen und seinen Ortsteilen vor – Menschen, die mit ihrer Schaufel und einem Lächeln im Gesicht dazu beitragen, dass aus einer kleinen Idee etwas Großes wächst. (tob)