Wenn am 7. November wieder zahlreiche Kinder mit ihren selbst gebastelten Laternen durch Orbroich ziehen, steht traditionell auch ein neues Martinsquartett im Mittelpunkt. In diesem Jahr schlüpft der 45-jährige Elektrotechnikermeister Klaus Rouland erstmals in die Rolle des heiligen Martin. „Ich war bisher weder St. Martin noch Herold oder Armer Mann. Es ist eine Ehre, St. Martin spielen zu dürfen“, freut sich Klaus Rouland.
Begleitet wird er von den beiden Herolden René Amendt und Stephan Schmithüsen. Der 40-jährige Architekt Amendt war bereits von 2020 bis 2022 während der Corona-Jahre als Herold an der Seite des damaligen St. Martin Erik Heidemann unterwegs. Für den 50-jährigen Landwirt Stephan Schmithüsen ist die Rolle ebenfalls nicht ganz neu, schließlich war er bereits 2010 als Herold dabei. Komplettiert wird das Martinsquartett durch den 50-jährigen IT-Consultant Volker Nadolski, der in diesem Jahr den Armen Mann verkörpert.
Die Aufstellung zum Martinszug beginnt am 7. November um 17 Uhr am Kindergarten in Mittelorbroich. Von dort zieht der Zug zunächst in Richtung Klever Straße, weiter über Mittelorbroich und anschließend rechts in die Straße Vorderorbroich. Über den Orbroicher Mühlenweg geht es schließlich zurück nach Mittelorbroich bis zu Schmitter, wo auf der angrenzenden Wiese das traditionelle Martinsfeuer stattfindet. (tob)
BU: Stephan Schmithüsen, Klaus Rouland, René Amendt und Volker Nadolski. Foto: Tobias Stümges